Buchenbach
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FDM (Fused Deposition Modeling)

Funktionsweise:

 

Beim FDM Verfahren wird über eine Düse am Druckkopf das Filament durch Hitzeeinwirkung geschmolzen und so Schicht für Schicht aufgetragen. Überstehende Strukturen werden durch zusätzliches Stützmaterial gehalten, welches nach dem Druck wieder entfernt wird.

Vorteile Nachteile
  • niedriger Preis
  • große Auswahl an Materialien
  • gute Festigkeit und Beständigkeit
  • komplexe geometrische Strukturen 
  • leicht riffelige Oberfläche 
  • maximal zweifarbiger Druck
  • oft Nachbearbeitung notwendig
  • längere Druckzeit
Kenngrößen
Maximaler Druckbereich            190 x 190 x 195 (mm)
Materialien PLA, ABS, CPE, Nylon, PC, TPU, weitere Materialien auf Anfrage
Dual Extruder ja
Stützmaterial PVA, HIPS
Materialdatenblätter PLA, ABS, CPE, Nylon, PC, TPUPVA, HIPS
Preis richtet sich nach Material, Druckdauer und Volumen

 

Anwendungsmöglichkeiten:

 

Anschauungsmodelle, Funktionsbauteile, Vorrichtungen, Kleinserien, Prototypen und Bauteile aus Materialien, die

beispielsweise nicht durch Selektives Lasersintern (SLS) druckbar sind. In Kombination mit unserem Service, Bauteile

an belasteten Stellen durch verschiedene Materialien zu verstärken, ist dies die preiswerteste und schnellste Methode, verschiedenste Vorrichtungen für industrielle Anwendungen zu realisieren.

Materialwahl:

 

Die Auswahl des Werkstoffes bestimmt maßgeblich die Eigenschaften des Produktes. Deshalb ist es wichtig, das für Ihre Anwendung passende Material für den Druck auszuwählen. 

Für Anschauungsmodelle empfehlen wir PLA. Dieses Material besitzt hervorragende Eigenschaften für fehlerfreie Drucke. Es ist einfach nachzubearbeiten und ist zudem umweltfreundlich, da es aus nachwachsenden organischen Substanzen besteht.

 

Für Funktionsbauteile ist die Auswahl des geeigneten Werkstoffes komplexer. Das am häufigsten eingesetzte Material ist ABS. Aufgrund der hohen Festigkeit, guter Medienbeständigkeit, einer hohen Härte und Kratzfestigkeit eignet sich dieser Kunststoff hervorragend für Funktionsbauteile. Nylon empfiehlt sich hingegen bei Anwendungen mit hohen Belastungen. Durch seine flexiblen Eigenschaften wie hohe Druckfestigkeit, hohe Zugfestigkeit und chemische Beständigkeit ist Nylon für viele Anwendungen das geeignete Material. 

 

Werden keine besonderen Eigenschaften an die Stabilität gefordert, empfiehlt sich auch für Funktionsbauteile PLA.

 

Falls Sie sich nicht sicher sind, welches Material das Richtige für Ihre Anwendung ist oder Sie ein hier nicht aufgeführtes Material für Ihren Druck verwenden möchten, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.

Nachbearbeitungsmöglichkeiten:

 

Durch Schleif- und Polierverfahren kann die rillenförmige Struktur der Bauteile nahezu geglättet werden. Für besondere Ansprüche an die Bauteiloptik, bieten wir Ihnen zudem die Lackierung der Werkstücke an. Auch hier haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten der Verfahrensauswahl. Flächen, Bohrungen, Zapfen oder Gewinde, die eine hohe Maßhaltigkeit aufweisen müssen, können bei uns durch unterschiedliche mechanische Nachbearbeitungsverfahren realisiert werden.

Genauere Angaben hierzu finden Sie unter Nachbearbeitung.

 

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